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Transkription:Mein erster Tag

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TranskriptionBearbeiten

J.D.s Innere Stimme: Seit meiner Kindheit konnte ich schlafen wie ein Murmeltier. Gewitter, Sirenen, nichts konnte mich wecken. Letzte Nacht habe ich nicht geschlafen. Ich glaube, ich mache ziemlich blödes Zeug, wenn ich nervös bin. Wissen Sie, heute ist nicht irgendein Tag. Heute ist mein erster Tag.

J.D.: Ich bin der Größte.

J.D.s Innere Stimme: Ein langes Medizinstudium, die Lektüre unzähliger Fachbücher und ein großer Schuldenberg haben mir eins klar gemacht...

Krankenschwester: Gut, dass Sie da sind, könnten sie dem Patienten in 132 'ne Magensonde setzen und die Lavage überprüfen?

J.D.s Innere Stimme: Ich hab null Ahnung.

[INTRO]

J.D.s Innere Stimme: Das ist also meine Geschichte.

J.D.: Ähm, ich bin für die Intensivstation eingeteilt.

Krankenschwester: Gut, wir haben ihn gerade dahin verlegt.

J.D.s Innere Stimme: Ich bin Arzt geworden, weil ich den Menschen helfen wollte. Aber im Orientierungskurs ...


J.D.s Innere Stimme: ging es irgendwie nicht um das heilen von Patienten.

Ted: Die Klinik will nicht verklagt werden. Verklagt zu werden ist nicht gut.

J.D.: Hey Turk.

Turk: Was gibt's?

J.D.: Du weißt doch, dass ich gern mal 'n Rap-Song schreiben würde.

Turk: Vergiss es. Du bist 'n Weißer.

J.D.s Innere Stimme: Chris Turk ist mein bester Freund. Wir waren zusammen auf dem College. Haben zusammen Medizin studiert. Und jetzt haben wir sogar Jobs in der selben Klinik bekommen.

J.D.: Es geht mir um Folgendes: Tupac, DMX, Dr. Dre, die verwenden in ihren Songs einen heiklen Begriff, der extrem rassistisch ist. Das N-Wort.

Turk: Ja, und?

J.D.: Okay, meine Frage ist nun, wenn wir mal zusammen rappen sollten, und du weißt, dass ich das Wort sonst nie benutzen würde, darf ich dann ausnahmsweise...

Turk: Nein.

J.D.: Weißt du, das ist wichtig für mich, ich ich ich wusste das nicht.

Ted: Jetzt das Wichtigste: Falls Ihnen ein Fehler unterläuft, geben Sie das gegenüber dem Patienten niemals zu. Falls der Patient aber verstorben sein sollte, und äh Sie da sicher sind, äh, steht es Ihnen selbstverständlich frei, ihm oder ihr alles zu sagen. Ehehehe...hehe

J.D.: Hey. Ich hab übrigens 'ne Wohnung für uns gefunden.

Dr. Kelso: Hallo Leute. Ich bin Dr. Bob Kelso und ich bin hier der Chefarzt. Und ich möchte Ihnen nur sagen, dass Sie mich alle gerne als ihren Schutzengel betrachten dürfen. Weil Sie mir eins wirklich glauben können: Wir sind hier eine Familie. So, und jetzt: Ran an den Speck, Leute!


Turk: Ah, die Chirurgie-Assistenten schlürfen erstmal ein Bier.

J.D.: Meine Internisten-Kollegen spielen PacMan. Die sind offenbar alle erst zwölf.

Elliot: Ich steh auf PacMan.

J.D.: Ich auch. Ich steh drauf zuzusehen, ich steh drauf es zu spielen, ich steh drauf wie verrückt.

Elliot: Ich bin Elliot.

Turk: Elliiooooottt

Elliot: Ja. Lass das, OK?

J.D.: Ich bin J.D. Das ist Turk.

Turk: Innere Medizin oder Chirurgie?

Elliot: Ich bin Internistin.

J.D.s Innere Stimme: Haha. Hallo.


Elloit: Alle Männer in meiner Familie sind Ärzte. Mein Vater, mein Großvater und mein Bruder. Deshalb hab ich 'nen Männernamen, musste Sport treiben und Mädchen aufreißen. Kleiner Scherz am Rande.

J.D.: Klar, ich hätte gelacht, wenn du 'ne Pause gemacht hättest.

Elliot: Egal, ich weiß jedenfalls was du jetzt denkst.

J.D.s Innere Stimme: Du hast 'nen verdammt geilen Hintern.

J.D.:...Nein, weißt du nicht.

Elliot: Du hältst mich vermutlich für Miss Konrrenzkampf und das war früher wirklich mal ein Problem für mich. War, Imperfekt.

J.D.: Hey! Ist das hier etwa ein Wettrennen?

Elliot: Ja!

J.D.s Innere Stimme: Also bitte. So nötig hab ich's ja nun auch wieder nicht.

[Fantasie]

[Fantasie Ende]

Elliot: Und? Machst du viel Konditionstraining oder...?

J.D.: Oh ja.

Dr. Steadman: Elliot Reid? John Dorian? Gut. Nummer eins, ich bin der leitende Arzt Dr. Jeffrey Steadman. Nicht Jeff. Zweitens, hier sind ihre Unterlagen.

J.D.s Innere Stimme: Schon toll, wie schnell man ein Bild von manchen Leuten hat.

Dr. Steadman: Ich funktioniere. Wie ein Uhrwerk. Ein Uhrwerk, ein Uhrwerk. Ein Schweizer Uhrwerk. Langweilig aber präzise.

J.D.: Ja...

Dr. Steadman: Ja. Wie dem auch sei, hier sind ihre Bieper, die bestimmen von heute an ihr ganzes Leben. Okay? Danke, an die Arbeit.

J.D.s Innere Stimme: Jetzt wird's ernst.


J.D.: Ich, äh, ich soll mich hier melden.

Carla: Oh, erster Tag, Bambi?

J.D.: Ja.

Carla: Carla wird sich um dich kümmern. Sieh mich nie an, wenn wir Patienten verlegen.

J.D.: Wieso? Ah...


Carla: Wir warten auf Dr. Cox.

J.D.: Hi Doktor, ich bin...

Dr. Cox: Leg ´nen Zugang.

J.D.: Wir reden später.

Dr. Cox: Carla, ich hab da mal 'ne Frage. Sprühen sie sich mit dem Parfüm ein oder füllen Sie einfach 'ne Badewanne damit und springen dann morgens fröhlich rein?

Carla: Ich dufte gut!

J.D.s Innere Stimme: Na los, du hast da schon bei Leichen gemacht. Der Typ hier lebt, na und? Bohr das Ding rein, bohr es rein, na los!

Dr. Cox: Die Zeit ist um. Carla übernimmt. Außerdem brauch ich noch 'ne Blutgasanalyse.

J.D.: Warum sagen sie ihr das?

Dr. Cox: Mund halten und aufpassen.

Carla: Seien sie lieb zu Bambi.

Dr. Cox: Warum versucht der bloß jeden Tag abzukratzen, wenn mein Essen auf mich wartet?

J.D.: Das war sehr gefühllos.

J.D.s innere Stimme: Leider falsch.

Dr. Cox: Der Mann ist 92. Altersdemenz. Er weiß nichtmal, dass wir hier sind. Er liegt direkt neben Carlas Prachtarsch und hat nicht mal gebinzelt.

Carla: Das war wirklich reizend.

Dr. Cox: Ja, das war es.

J.D.: Und sein Unterbewusstsein?

Dr. Cox: Eisenhower war ne Schwuchtel. - Ich glaube durch eine göttliche Fügung hat er nichts mitgekriegt. Oh, und ab sofort ist es dir immer, wenn ich anwesend bin, streng verboten irgendwas zu sagen.


Dr. Kelso: Also, Dr. Dorian. Können sie mir sagen auf welche Krankheit...

J.D.s innere Stimme: Ich glaube die Visiten werden mir gefallen. Die sind wie ne Gameshow.

J.D.: Was ist Urämie!

Dr. Kelso: Braver Junge. He, wirklich saubere Arbeit, dieser Blasenkatheter.

J.D.s innere Stimme: Hab ich von ner Schwester machen lassen. Ich hab immernoch Angst, die Leute zu berühren. Ich habe oft an Elliot gedacht. Ziemlich oft.

Dr. Kelso: Dr. Reid, sie kommen zu spät.

Elliot: Ich wurde vollgekotzt.

Dr. Kelso: Sie sind entschuldigt, wenn sie mir sagen können, wonach man bei einem Patienten mit einer Urämie suchen muss.

J.D.s inner Stimme: Tja, jetzt werd ich mal punkten.

J.D.: [flüstert] Infektionen.

Elliot: Infektionen?

Dr. Kelso: Braves Mäuschen. Wir gehen weiter.

Elliot: Ich wusste das.

J.D.: Aber klar doch.

Elliot: Ich war bloß nervös...

J.D.: Mehr als verständlich.

Elliot: Weißt du, wegen der...

J.D.: Oh, ich weiß, ja.

Elliot: Gut. Trotzdem danke. Wenn ich mal was für dich tun kann, dann...

J.D.: Du könntest morgen mit mir essen gehen. So um sieben rum. Oder acht.

Elliot: Wieso nicht.

J.D.: Ja.


J.D.s innere Stimme: Wieso nicht. Das waren ihre Worte. Wieso nicht.

[Fantasie]

Kind: Daddy, warum hast du Mommy geheiratet?

J.D.: Tja, Tiger, ich hab ihr die richtige Antwort zugeflüstert und dann ist sie mit mir in die Kiste gestiegen.

Kind: Du bist der Größte.

Dr. Cox: Was zum Teufel fällt dir ein?

[Fantasie Ende]

Dr. Cox: Hast du mich eben wirklich angepiept, damit ich dir sage, wieviel Tylenol du Mrs. Lensner geben musst?

J.D.: Ich wollte nicht, dass sich der Zustand der Patientin...

Dr. Cox: Wir reden hier über stinknormales Tylenol. Du machst damit folgendes: du reisst ihr den Mund auf, nimmst ne Hand voll und schmeisst es in sie rein, und alles was drin bleibt ist die richtige Dosis.

J.D.: Ja, aber ich...

Dr. Cox: Und du darfst unter gar keinen Umständen gegen dein Redeverbot verstoßen.

J.D.: Dr. Kelso sagt uns immer, man muss positiv bleiben und...

Dr. Cox: Ich werde das jetzt so vorsichtig wie nur möglich formulieren, damit es nicht nach Übertreibung klingt. Dr. Kelso ist zweifellos das bösartigste Wesen auf diesem Planeten, und höchstwahrscheinlich ist der Mann sogar der Satan persönlich.

J.D.: Es ist nur, dass ich auf sowas nicht vorbereitet war. Wissen sie, die meisten meiner Patienten sind - älter und irgendwie - geistig nich mehr ganz da.

Dr. Cox: Mein Freund, das ist die moderne Medizin. Sie vollbringt das Wunder, Menschen am Leben zu erhalten, die schon vor langer Zeit hätten sterben müssen, nämlich zu der Zeit, als man sie noch für voll nehmen konnte. So, und dein Job ist es, geistig normal zu bleiben, damit du, wenn mal ein Patient kommt, dem du wirklich helfen kannst, nicht so abgestumpft bist, dass du nicht mehr funktionierst. Verflixt und zugenäht. Was hast du?

J.D.: Äh, mh, besprechen wir das doch lieber nicht vor...

Dr. Cox: Ihr? Sie ist tot. Merk dir das du Anfänger. Wenn du hier ne Leiche rumschiebst, wird kein Schwein was von dir verlangen.

J.D.: Sie sind wie ein Vater zu mir.

Dr. Cox: Na schön. Soll ich dir wirklich 'n Tipp geben? Wenn die mitkriegen, dass du die Schwestern deinen Job machen lässt, dann fliegst du hier schneller raus, als du Milzbrand sagen kannst.

J.D.s innere Stimme: Klare Ansage, oder?

Dr. Cox: Ich wünsch dir 'n schönen Tag.

Patientin: Ich bin gar nicht tot.


Carla: Okay, Bambi. Das sind Mrs. Lensners Blutwerte und...

J.D.s innere Stimme: Ich frage mich ob Turk das gleiche durchmacht wie ich.

Turk: Ich bin echt der schärfste!

J.D.s innere Stimme: Vermutlich nicht.

Turk: Heute morgen hat ich meine Hände ganz tief in so nem Kerl drin. Ich konnt sie nicht mal mehr sehn. Ich sollte sowas nicht machen dürfen. [zu Carla] Wie geht's?

J.D.: Hattest du keinen Schiss?

Turk: Weisst du, so oder so hört jeder mal auf zu bluten. Is ne Lebensweisheit.

Carla: Isses nich.

Turk: 'N bisschen schon.

J.D.: Hey, wir haben noch gar nicht über die Wohnung gesprochen...

Todd: T-Man! Ahahaha!

Turk: Hey, wie geht's dir, Alter?

Todd: Alles senkrecht!

Turk: Okay. Todd, J.D., J.D., das ist mein Kumpel Todd.

J.D.: Hey, wie... Auu...

J.D.s innere Stimme: Und plötzlich war ich wieder auf der High School. Die Chirurgie-Assistenten sind die Draufgänger. Das was früher die Sportler waren. Und wir Internisten, uns bringt man bei über den Körper nachzudenken. Diagnosen, Tests - die Internisten sind...

Todd: Du hast da 'n Fleck. - Ah, hahaha!

J.D.: Ah...

J.D.s innere Stimme: Wir sind der Schachclub.


Mr. Bursky: Ich habe ganz einfach nur Blähungen. Warum wollen sie mich untersuchen?

J.D.: Wir müssen wissen, ob ihre Blähungen Menschen umbringen können.

J.D.s innere Stimme: Er hat nur Angst. Rede mit ihm.

J.D.: Hören sie, Mr. Bursky, ich hab da so ein Geräusch in ihrem Herzen gehört, das vermutlich harmlos ist. Aber wenn sie es mich nicht untersuchen lassen, mach ich mir den ganzen Tag Sorgen.

Mr. Bursky: Dann mach ichs. Für sie.

J.D.: Sie sind'n guter Mann.


J.D.: Ich warte auf jemanden.

Hausmeister: Die Tür ist kaputt. Die geht manchmal einfach nicht auf.

J.D.: Vielleicht steckt 'n Penny drin.

Hausmeister: Wieso 'n Penny?

J.D.: Naja, nur so.

Hausmeister: Hast du 'n Penny da rein gesteckt?

J.D.: Nein, ich wollte bloß Smalltalk machen.

Hausmeister: Wenn ich 'n Penny da drin finde, dann bist du dran.


Dr. Keslo: Willkommen zu unserer Morgenvisite, Leute.

J.D.s innere Stimme: Elliot ist der einzige Grund, weswegen ich hier nicht verrückt werde. Sie ist meine Traumfrau.

Dr. Kelso: Und die Nekrose und der infizierte Stuhl lassen auf was schließen? Dr. Dorian!

Elliot: Ich weiß es nicht!

J.D.: Sir, ich hab keine Ahnung.

Dr. Kelso: Dr. Reid, können sie ihm helfen?

Elliot: Ich würde sagen, es ist ne Mesenterial-Insuffizienz.

Dr. Keslo: Braves Mäuschen. Patient Nummer zwei!

J.D.: Ich würde sagen es ist ne Mesenterial-Insuffizienz.


J.D.s innere Stimme: Mrs. Pratt Magensaft zu entnehmen wird mich schon wieder aufheitern.

J.D.: Und noch'n hübscher Kreis...

Mrs. Pratt: Halt's Maul und zieh's durch.

J.D.s innere Stimme: Na toll. Und jetzt saug ich einfach mit diesem riesigen Ding den Saft raus.

J.D.: Ich glaub das Ding ist zu groß. Ich hol ne Schwester.

Turk: Ach, hör auf, Mann, du brauchst Praxiserfahrung. Nur so kann man was lernen.

J.D.s innere Stimme: Warum konnte ich das nicht? Ich hab ihn in dem Moment gehasst.

Turk: Ohoh, äh, äh... Okay, vielleicht war die Nadel ein kleines bisschen zu dick.

J.D.: Ach wirklich?

Mrs. Pratt: Was ist denn da unten los?

Turk: Gar nichts, Ma'am. Das ist ganz normal.

J.D.: Und, und, schaffst du heut dein Krempel in die Wohnung oder...

Turk: Deshalb bin ich vorbei gekommen. Ich glaube es ist besser, wenn wir mal nicht zusammen wohnun. Was meinst du?

J.D.s innere Stimme: Sag ihm, dass er spinnt. Dass du ihn brauchst.

J.D.: Ja, ich bin ganz deiner Meinung.


Mr. Bursky: Und, wie fühlt man sich als frischgebackener junger Arzt?

J.D.: Es ist so, als ob man einen Film sieht, von dem alle sagen, er wär toll, und weil man zuviel erwartet ist man am Ende furchtbar enttäuscht. Die Filme haben heutzutage viel zu viele Spezialeffekte.

J.D.: Ja, das wollt ich damit sagen.


J.D.s innere Stimme: Mein erster Notfall. Das läuft dann so ab: irgendjemand hat ne Herzattacke, alle werden angepiept. Der Arzt, der als erster im Zimmer ist muss ansagen, was gemacht wird. Er entscheidet über Leben und Tod. Bin ich bescheuert?

J.D.: Ah! Man bist du feige!


J.D.s innere Stimme: Der Patient wurde versorgt. Turk war schon da und sammelte Praxiserfahrung.

Turk: Geladen. Okay!

Patient: Ahh!

Turk: Ahh! Oh mein Gott!

J.D.s innere Stimme: Es stellte sich heraus, dass der Typ nur geschlafen hatte und der Apparat kaputt war.


J.D.: Ich dachte, dass wir zwei uns mögen, und...

Elliot: Quatsch, wenn du nicht mit mir schlafen wolltest hättest du's auch so gemacht.

J.D.: Auf jeden Fall will ich jetzt ganz bestimmt nicht mehr mit dir schlafen.

Elliot: Los, nimm mich hier und jetzt.

J.D.: Okay.

Elliot: Siehst du?

J.D.: Ahrr...

[Dr. Cox betritt den Lagerraum]

J.D.: Äh, wir...

Dr. Cox: Okay. Geben sie mir ein Infusionsset.

J.D.: Wissen sie...

Dr. Cox: Danke.

J.D.: Unser Date is... is sowas von abgesagt!


J.D.s innere Stimme: Ich saß aus zwei Gründen auf Boden. Erstens, ich hatte versucht, Elliot in dem Schrank einzuschließen. Und sie hatte mir einen Tritt verpasst. Einen schmerzhaften. Und zweitens, der Ruheraum war abgeschlossen.

J.D.: Hört mal, ich kann jetzt nur noch zehn Minuten schlafen.


Turk: Warte. Sag mir, wenn es dir zu schnell geht, okay?

Carla: Zieh dich aus.


J.D.s innere Stimme: Ich hab gehört, dass Turk bei Todd einzieht. Ein Wunder, dass er diesen Idioten jetzt nicht auch dabei hat.

[Fantasie]

Todd: Wow, ist das geil.


Carla: Nich schlecht.

Turk: Jetzt bist du dran.

Carla: Nein, ich muss wieder arbeiten, aber das is wirklich nicht schlecht. - Alles klar Bambi?

Turk: Tja dann, ruf ich dich an, okay?


Dr. Cox: Sag mal schön Aah.

Billy: Aah.

Dr. Cox: Oh, das kannst du besser!

Billy: Aaah!

J.D.: Turk hat es gerade im Ruheraum getrieben.

Dr. Cox: Dir ist natürlich klar, dass ich keine Ahnung habe, wer Turk ist, aber das freut mich für ihn. Weißt du, Billy, es ist allgemein bekannt, dass Sex etwas positives ist. Wie sieht's aus, Kumpel. Kriegst du 'ne Urinprobe für mich hin?

Billy: Aber ich hab schon vor fünf Minuten gepinkelt.

Dr. Cox: Das weiß ich, aber ich mach dir nen Vorschlag. Du darfst diesen Becher auf den Fußboden stellen, die Augen zu machen und dann einfach loslegen. Wie findest du das?

Billy: Cool!

Dr. Cox: Haha, bist'n guter Mann. Los ziehs durch. - Was willst du hier?

J.D.: Der Bengel ist klasse.

Dr. Cox: Du hasst schiss vor dem Nachtdienst, oder?

J.D.s innere Stimme: Ja...

Dr. Cox: Hör zu. Im allerschlimmsten Fall - wirst du jemanden umbringen. Und das wird dich dann dein ganzes Leben lang verfolgen. Aber das ist wirklich nur der allerschlimmste Fall. Pass auf. Lass einfach die Schwestern alles machen, wozu du immer noch zu feige bist, damit dürftest du die meisten Fälle in den Griff kriegen. Und wenn du wirklich ein echtes Problem hast...

J.D.: ... ruf ich sie an?

Dr. Cox: Nein! Ich wollte sagen, dann versteckst du dich wieder im Schrank.

Billy (aus der Toilette): Ha, das macht Spass!


Arzt: Hey, Schwester!

Elliot: Ich bin ne Ärztin. Stethoskop, Bieper, ne Ärztin. Klar?

Carla: Cool bleiben.

Elliot: Ich hasse es. Ich hasse die "Schätzchens", die "Mäuschens"...

Carla: Du brauchst mir nicht zu sagen wie man als Frau hier behandelt wird.

Elliot: Du machst es bestimmt nicht besser, wenn du hier mit Tangas rumläufst und es im Ruheraum treibst. - Sowas spricht sich rum.

Carla: Du bist ganz schön frech. Kennst du überhaupt meinen Namen? Ich verbringe jede Sekunde meines Lebens entweder hier oder bei meiner kranken Mutter. Also ja. Vielleicht brauchte ich ja nur etwas Nähe. Du hattest bestimmt noch nie 'n Quicky in ner Disco, stimmt's? Oder einen flachärschigen Langweiler mit in deine Studentenbude genommen. Und mein Tanga: ich bin zufällig der Meinung, dass mein Hintern darin gut aussieht. Ich brauche hier gelegentlich was, das mir 'n gutes Gefühl gibt. Und du willst mich verurteilen? Tja, weisst du was? Hier spricht sich so einiges rum, Ms. Ich-bin-mir-selbst-die-nächste. Du kannst hier Körbe verteilen soviel du willst, aber ich lass mich nicht von dir beleidigen.

J.D.: Ihr Name ist übrigens Carla.

Mr. Bursky: Autsch.

J.D.: Ja. Carla.


Dr. Kelso: Na, Kumpel? Ihre erste Nachtbereitschaft fängt gleich an, hä? Tja sie sind bestimmt aufgeregt.

J.D.s innere Stimme: Uaaah!!

J.D.: Und ob, Sir.

Dr. Kelso: Hehe. Ach, nochmal zu Mrs. Pratt. Ich hab gehört, sie wollen sie auf die Transplantationsliste setzten. Ich schlage vor, wir versuchen's vorläufig weiter mit der Dialyse bei ihr. Vielleicht haben wir ja Glück? Hehehe...

J.D.: Kein Problem, Sir.

Dr. Kelso: Gut. Geben sie acht - heut nacht! Hehe! Kleines Gedicht für sie. Hehe

J.D.: Hehehe... Oh...


Carla: Bambi, komm schon. Steh auf.


J.D.: Ich werd alle zehn Minuten nach ihnen sehen, Mrs. Marino, okay?

Laverne: Ich brauche sie in Mr. Burskys Zimmer.

J.D: Flirten sie etwa mit mir? Sie flirten, oder?

Laverne: Er hat's hinter sich. Die Schwester glaubt, es war ne Lungenembolie. Dem hätte keiner mehr helfen können. Egal, erklären sie ihn für tot.

J.D.: Warum hat mir keiner Bescheid gesagt?

Laverne: Los, machen sie schon! Ich will nach Hause.

J.D.s innere Stimme: Ich werde diesen Moment nie vergessen. Er sah genau so aus wie immer. Nur völlig anders. Und ich schämte mich. Weil ich nur daran dachte, wie unangenehm die Sache für mich war.

J.D.: Zeitpunkt des Todes, zwei Uhr.

J.D.s innere Stimme: Ich wollte den Menschen nur helfen.


J.D.s innere Stimme: Das Schlimmste ist, dass man sofort weiter machen muss.

J.D.: Keine Angst, sie werden wieder gesund.

Turk: Hey Mann! Ich hab dich vorhin belogen. Ich hab - tierisch schiss.

J.D.: Wirklich?

Turk: Es ist gut, dass ich im OP nen Mundschutz trage. Denn sonst würden alle sehen, dass ich permanent, diesen Gesichtsausdruck hab.

J.D.: Ich glaube es ist okay, Angst zu haben.

Turk: Sag mir das öfter. Damit kannst du mir helfen.

J.D.s innere Stimme: Ich kann ihm helfen?

Turk: Naja, egal, ich wollt nur mal nach dir sehen. Machs gut, Mann.

J.D.s innere Stimme: Frag ihn nochmal, ob er bei dir einzieht.

J.D.: Hör mal, mein Angebot steht noch, wenn du willst...

Turk: Alter, ich hab den Schlüssel schon aus deiner Tasche gefingert. Ich liebe dich. Pff... He...


J.D.s innere Stimme: Und plötzlich war ich wieder im Aufwind.

Hausmeister: I'm watching you...

Dr. Kelso: Wie gefällt's ihnen bei uns?

J.D.s innere Stimme: Ah, da ist er ja. Mein Schutzengel.

Dr. Kelso: Ich weiß, dass sie immernoch die Transplantation für Mrs. Pratt durchboxen wollen. Leider gibt's da ne schlechte Nachricht: ihre Versicherung reicht nicht aus, um das zu bezahlen.

J.D.: Ja, aber sie steht kurz vor dem totalen Nierenversagen.

Dr. Kelso: Na schön. Haben sie Familie Bursky um die Erlaubnis für die Autopsie gebeten?

J.D.: Die sind immernoch bei ihm drin.

Dr. Kelso: Sie sind hier um was zu lernen! Sie müssen sie fragen!

J.D.s innere Stimme: Sag ihm einfach, du kannst das bei Mr. Bursky nicht. Er wird's verstehen.

J.D.: Sir, kann ich... kann ich die Autopsie vielleicht mal auslassen?

Dr. Kelso: Aber selbst verständlich, mein Freund!

J.D.s innere Stimme: Na bitte. In jeder Geschichte muss es einen Guten geben.

Dr. Kelso: Wissen sie was? Wie wär's wenn sie jetzt einfach Feierabend machen? Sie sehen müde aus.

J.D.: Ich bin auch müde.

Dr. Kelso: Dr. Dorian, ist ihnen überhaupt nicht klar, dass sie für mich nur ein gesichtsloser Niemand sind, der in blauen OP-Klamotten rumläuft? Ich schleppe nur ständig diese alberne Liste mit mir rum, damit ich so tun kann, als könnte ich mir ihre verdammten Namen merken! Hören sie zu. Wenn ein Patient ausreichend versichter ist, behandeln sie ihn, wenn nicht, dann setzten sie ihn vor die Tür. Und wenn jemand stirbt, führen sie eine Autopsie durch. Sie werden morgen früh bei der Visite die Erlaubnis haben, sonst streiche ich ihren Namen von meiner Liste! Ist das klar?

[Fantasie]

Dr. Kelso: Antworten sie!

[Fantasie Ende]

J.D.: Kristallklar.

Dr. Kelso: Sehr gut mein Freund.

J.D.s innere Stimme: Ich versteh das nicht. Wenn er der Schurke ist, wer ist dann der Gute?


Carla: Autounfall. Er hat eben im Fahrstuhl schlapp gemacht.

Dr. Cox: Wir müssen den Druck in seinem Thorax verringern. J.D., mach es.

J.D.s innere Stimme: Oh nein.

Dr. Cox: Sieh mich an. Du schaffst das.

J.D.s innere Stimme: Ich hab ihm geglaubt.

J.D.: Bülaudrainage.

J.D.s innere Stimme: Naja, ein bisschen.

Dr. Cox: Komm Baby, leg los. Hopp hopp!

J.D.s innere Stimme: Du schaffst es. Du musst es schaffen!

Dr. Cox: Schneid ihn auf, oder er muss dran glauben.

J.D.: Okay, her mit dem Ding. Ähm... ich... ich komm nicht durch die Pleura.

Dr. Cox: Nicht so zimperlich, stoß es rein!

J.D.: Okay. Schließ das Ding an.

Carla: Puls normal.

J.D.: He, das gibt's nicht!

Dr. Cox: Siehst du? Es war ganz einfach. Dein Patient.

J.D.: Sie können doch nicht gehn?

Dr. Cox: Er gehört ihnen, Herr Doktor.

Carla: Sehr gut. - Das reicht.

J.D.: Das is'n großer Moment für mich.

Carla: Mh...


J.D.s innere Stimme: Das war's dann wohl fürs erste. 31 Stunden und zwölf Minuten. Und ich bin...

Elliot: Bist du fertig?

J.D.: Fast. Ich muss noch ne unangenehme Sache erledigen.

Elliot: Also wenn du die Bursky-Autopsie meinst, ich hab die Familie angerufen und sie haben ja gesagt. Und es tut mir leid. Der letzte Teil war von mir.

J.D.s innere Stimme: Das Schlimme war nur, ich wusste, dass ich ihr nie verzeihen werde. - Ich verzeih ihr. Wissen sie, ich kann einfach nich alleine überleben.

Dr. Steadman: Ich bin ein Idiot! Ich bin ein Idiot! Ich bin ein Idiot.

J.D.s innere Stimme: Sogar jetzt, wo ich nach Hause darf, werd ich immer im Hinterkopf haben, dass die Klinik noch hier ist. Und der Stress.

Carla: Bambi, hau ab, solange du noch kannst.

J.D.s innere Stimme: Aber was sollst. Die Hauptsache ist, ich habe meine ersten drei Tage überstanden, ohne mich aufzuführen wie ein totaler Vollidiot. - Ich bin der Größte!